Volvo Cars will Lynk&Co-Produktion in Belgien später starten

Erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit soll laut der Nachrichtenagentur Reuters der Grund für die Verzögerung sein.

Erst im August erweiterte Lynk&Co sein Portfolio um die Limousine 03. | Foto: Lynk&Co
Erst im August erweiterte Lynk&Co sein Portfolio um die Limousine 03. | Foto: Lynk&Co
Gregor Soller

Mit Lynk&Co will Geely eine junge Marke unterhalb von Volvo positionieren und dazu hätte der Startschuss in Europa 2019 fallen sollen, in Volvos belgischem Werk Genk. Ende 2017 startete man Produktion und Verkauf in China, 2019 sollte Europa folgen, 2020 dann die USA. Die Entscheidung soll aktuell keine Auswirkungen auf die Beschäftigung in Gent haben. Auch am Europastart hält Lynk&Co fest, dürfte den jetzt aber auf 2020 schieben. In China werden bereits die Modelle 01, 02 und 03 produziert und verkauft. In Europa könnte die Marke ausschließlich elektrifiziert mit Plug-in-Hybriden starten. Die Plattform teilen sich die Modelle mit dem Volvo XC40.

Was bedeutet das?

Die Wirtschaft trübt sich ein und bremst mittlerweile sogar China ein: Das Wachstum verlangsamt sich in Europa, China und anderen Schlüsselmärkten teilweise aufgrund steigender Zinsen und der Auswirkungen von Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und ihren wichtigsten Handelspartnern.