Teslas Model 3 setzt sich an die Spitze der US-Elektrofahrzeuge

Obwohl Tesla das volle Hochfahren der Model-3-Produktion weiter nach hinten schiebt, genügt der aktuelle Output in den USA, um die Spitze der Zulassungsstatistik zu erklimmen, wie die Plattform Hybridcars.com vermeldet.

Teslas Model 3 hat zumindest in den USA Fahrt aufgenommen. | Foto: Tesla
Teslas Model 3 hat zumindest in den USA Fahrt aufgenommen. | Foto: Tesla
Gregor Soller

Der Gesamtmarkt in den USA hat merklich nachgelassen, was auch die Hybridmodelle zu spüren bekommen. Deren Verkäufe gaben gegenüber Januar 2017 um 2,3 Prozent auf 22.017 Autos nach. Die Plug-In-Hybride stiegen dagegen um 4,6 Prozent auf 5800 Autos, während die rein elektrischen Autos um 12,6 Prozent auf 6085 verkaufte Einheiten stieg. Ebenfalls gestiegen sind in Summe Absatzzahlen der Dieselmodelle, die allerdings vor allem in Transportern und Pickups verbaut werden. In dieser Kategorie führt der Ford Transit mit 2629 Verkäufen.

Bei den Hybriden und Plug-in-Hybriden führt je der Toyota Prius: Bei den Hybriden der Prius Liftback mit 4011 Einheiten, bei den PHEV der Prius Prime mit 1496 Einheiten. Bei den reinen Elektromodellen übernahm Teslas Model 3 mit 1900 Einheiten die Spitze vor dem Chevy Bolt mit 1177 Einheiten und den Beiden Tesla-Modellen S und X, die sich 900 respektive 700 Mal verkauften, wobei die Tesla-Zahlen teils auf Schätzungen basieren. Laut Hybridcars.com wurde die Produktion im Dezember schon einmal auf rund 3000 Model 3 pro Monat hochgefahren, während sie jetzt wieder auf „unter 1200 Einheiten“ gefallen sein soll. Insgesamt sind in den USA im Januar 6085 rein elektrische Modelle verkauft worden, was gegenüber dem Januar 2017 ein Plus von 12,6 Prozent bedeutet. Zum Vergleich: Diesel wurden 6733 Mal verkauft.

Was bedeutet das?

Obwohl der US-Markt stark nachlässt, legen vor allem die reinen Elektromodelle zu. Als „alternativer“ Antrieb gilt dort interessanterweise auch der Diesel, der sich in Summe aber kaum besser verkauft als reine Elektrofahrzeuge.