StreetScooter holt neuen Finanzchef von MAN

Arndt Stegmann wechselt zum 1.10.2018 zu StreetScooter.

Arndt Stegmann wechselt von MAN zu Streetscooter. | Foto: Streetscooter/Stegmann
Arndt Stegmann wechselt von MAN zu Streetscooter. | Foto: Streetscooter/Stegmann
Gregor Soller

Arndt Stegmann wird zum 1. Oktober neuer Chief Financial Officer (CFO) der StreetScooter GmbH. Der 52-Jährige verfügt über langjährige und umfassende Erfahrungen in der Nutzfahrzeugbranche und durchlief zahlreiche Führungspositionen in der MAN Truck & Bus Gruppe, zuletzt als Kaufmännischer Geschäftsführer bei der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH. Zuvor war er unter anderem als CFO für die Finanzbereiche der Regionen Skandinavien und GUS zuständig.

Stegmann löst Sebastian Peter ab, der Anfang 2016 von der Deutschen Post DHL zu StreetScooter kam. „Sebastian Peter hat in der ersten Phase nach der Übernahme durch die Deutsche Post DHL Group das Finanzwesen sehr erfolgreich aufgebaut und gesteuert. Er hinterlässt Arndt Stegmann ein gut bereitetes Feld“, sagt Achim Kampker, Chief Executive Officer (CEO) bei StreetScooter. StreetScooter produzierte zunächst ausschließlich Zustellfahrzeuge für die Konzernmutter Deutsche Post DHL. „In dieser Phase war es wichtig, die Führung des Finanzbereichs bei StreetScooter mit einem Experten aus dem Konzern zu besetzen. Nach dem erfolgreichen Start des Vertriebs an Kunden außerhalb des Konzerns ist Stegmann die ideale Verstärkung, um die Marktführerschaft von StreetScooter im Bereich E-Nutzfahrzeuge weiter auszubauen. Mit Arndt Stegmann haben wir eine Führungskraft mit viel Erfahrung in der Nutzfahrzeugbranche sowie im Aufbau und in der Steuerung von großen Vertriebsorganisationen gewonnen“, so Kampker. Mit einer sechsmonatigen Übergabephase von Peter an Stegmann vollzieht StreetScooter den strategisch geplanten Wechsel an der Spitze des Finanzbereichs. Im Anschluss wird Peter zur StreetScooter-Mutter Deutsche Post DHL zurückkehren.

Was bedeutet das?

Gerüchten zu Folge plant die StreetScooter-Mutter Deutsche Post DHL, ihre Fahrzeugsparte irgendwann abzustoßen. Außerdem öffnet man die Fertigung für weitere externe Kunden. Entsprechend baut man auch die Führungsstruktur um und besetzt diese logischerweise stärker mit Köpfen aus der Fahrzeugbranche.