Sofortprogramm: Maske Fleet erhält Förderung von 250.000 Euro

Flottenspezialist will die Fördergelder bei der Anschaffung von 150 Pkw und Nutzfahrzeugen inklusive Lademöglichkeiten einsetzen. Neue Fördertranche umfasst gesamt 33 Millionen Euro. Übergabe der Bescheide in Berlin.

Scheck vom Minister: Maske-Geschäftsführer Johann Goldenstein erhielt die Förderurkunde aus den Händen von Verkehrsminister Andreas Scheuer in Berlin. | Foto: BMVI
Scheck vom Minister: Maske-Geschäftsführer Johann Goldenstein erhielt die Förderurkunde aus den Händen von Verkehrsminister Andreas Scheuer in Berlin. | Foto: BMVI
Johannes Reichel

Die Maske Fleet GmbH hat am vergangenen Dienstag in Berlin durch Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Förderbescheid zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der dafür nötigen Ladeinfrastruktur im Rahmen des Sofortprogramms "Saubere Luft 2017 bis 2020" verliehen bekommen.
Damit übernimmt das BMVI bei der Anschaffung von insgesamt 150 Pkw und Nutzfahrzeugen inklusive der jeweils benötigten Ladepunkte immerhin rund 250.000 Euro an Kosten.
Das im Jahr 2017 verabschiedete 1,5-Milliarden-Euro-Maßnahmenpaket dient dazu, in den Städten die Luftqualität und das Angebot an öffentlicher Ladeinfrastruktur zu verbessern. Insgesamt wurden sogenannte "Zukunft-Schecks" in Höhe von 33,2 Millionen Euro vergeben. Empfänger sind Städte, Landkreise, Unternehmen und Organisationen, die sich an gut 150 kommunalen Elektromobilitätsprojekten beteiligen.

Wir ermöglichen wir die Beschaffung von 3400 E-Fahrzeugen, den Aufbau von 1100 neuen Lademöglichkeiten und 285 zusätzlichen Normal- und Schnellladesäulen. Das bedeutet zeitgemäße urbane Mobilität und noch bessere Luft in unseren Städten", warb Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) anlässlich der Vergabe.

Gegenstand des Sofortprogramms sind neben Maßnahmen für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs und die Errichtung von Ladeinfrastruktur (393 Millionen Euro) auch Maßnahmen für die Digitalisierung von Verkehrssystemen (500 Millionen Euro) sowie die Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen (107 Millionen Euro). Für die Förderung von mindestens 15.000 öffentlich zugänglichen Ladestationen, davon circa 10.000 Normalladestationen und 5000 Schnellladestationen, stehen bis 2020 rund 300 Millionen Euro zur Verfügung. Dem Koalitionsvertrag zufolge sollen im gleichen Zeitraum mindestens 100.000 Ladepunkte zusätzlich verfügbar sein. Auch die Errichtung von privaten Ladesäulen wird gefördert. Aktuell läuft der dritte Förderaufruf, bis zum 21.02.2019 können Anträge gestellt werden, wie das Ministerium mitteilt.

Die Maske Fleet GmbH ist mittlerweile eine Tochtergesellschaft der international agierenden Hitachi Capital Corporation. Die neue Muttergesellschaft mit Sitz in Tokio versteht sich als "führender" Anbieter von fahrzeugbezogenen Mobilitätsdienstleistungen und innovativen Technologien mit weiteren Standorten in Großbritannien, Polen und den Niederlanden.