Seat startet eMii-Carsharing in Barcelona

Seat startet jetzt mit der Carsharing-Flotte des eMii – leider vorerst nur für interne Mitarbeiter.

Spanischer Stromer: Die Seat eMii starten jetzt als Crasharing-Projekt in Barcelona. | Foto: Seat
Spanischer Stromer: Die Seat eMii starten jetzt als Crasharing-Projekt in Barcelona. | Foto: Seat
Gregor Soller

Der Probebetrieb startet mit den über 1.000 Mitarbeitern des Seat Metropolis:Lab Barcelona und der Kollegen aus dem Pier 01 Barcelona Tech City, dem Sitz des markeneigenen Digital Lab. So teilen die dort tätigen Mitarbeiter Fachwissen und Fahrzeuge.

Der erste Eindruck ist positiv: Sergi Vila, der für den Bereich Operations and Finance im Seat Metropolis:Lab zuständig, nutzt  die eMii Flotte mittlerweile regelmäßig: „Ich hole mir normalerweise einen Wagen, um zu Meetings in Barcelona zu fahren. Wenn ich ihn zurückgebe, kann ihn ein anderer Kollege reservieren und übernehmen.“ Dazu muss man Tag, Fahrzeug und gewünschte Uhrzeit wählen. Nach der Reservierung versendet das System einen digitalen Schlüssel, der mit einem Klick Zugang zum Fahrzeug gewährt. Laut Vila arbeitet das System „einfach und intuitiv.“

Anschließend muss der eMii wieder geladen werden. Die Ladezeit beträgt maximal 8 Stunden an herkömmlichen Ladestationen, während an den Schnellladestationen nur 35 Minuten zum Auffüllen der Stromspeicher benötigt werden. Im komplett aufgeladenen Zustand hat der eMii eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern.

Was bedeutet das?

Auch Seat startet endlich Richtung Carsharing und E-Mobilität. Aufgrund der äußeren und politischen Umstände dauert das in Spanien etwas länger und startet eigentlich mit einem „alten Auto“: Der praktisch baugleiche VW e Up wird bereits seit 2013 gebaut. Doch wie heißt es so oft? Besser spät als nie – zumal manche Uhren in Barcelona wieder ganz anders ticken werden als in Wolfsburg. Und auch das gilt es zu eruieren.