Riesig: Der BMW X7

BMW zeigt eine Studie seines größten SUV.

Platz satt: Der BMW X7 bietet drei Sitzreihen | Foto: BMW
Platz satt: Der BMW X7 bietet drei Sitzreihen | Foto: BMW
Gregor Soller

Die Studie gibt einen Ausblick auf das künftige Serienmodell, das im Jahr 2018 vorgestellt wird und bis zu sechs Personen Platz bieten soll. Die verteilen sich auf drei Sitzreihen, vier davon als exklusive Einzelsitze dargestellt. Lediglich über einen schlanken Sitzfuß am Fahrzeugboden befestigt ermöglichen die Einzelsitze den Passagieren dahinter viel Beinfreiheit. 12,3 Zoll große Anzeigen von Kombi-Instrument und zentralem touchfähigen Informationsdisplay liegen sehr nah beieinander. Sie sollen dadurch wie ein zusammenhängendes, hochwertiges Display wirken. Ein neues Bedienkonzept ermöglicht eine interaktive Bediendung beider Anzeigen.

Erste Eindrücke des größten BMW-SUV, dessen Studie auf der IAA steht.

In der Heckschürze sollen die fehlenden Endrohrblenden auf das Plugin-Hybrid-Konzept verweisen. Im Zuge der bevorstehenden Modelloffensive präsentiert BMW einen neuen Auftritt für das eigene Luxussegment und schärft damit das Profil und die Positionierung der exklusivsten Fahrzeuge im Portfolio als eigenständige Produktkategorie. Neben der BMW 7er Reihe werden künftig auch der neue BMW 8er, der neue BMW X7 sowie der BMW i8 und der neue BMW i8 Roadster der umfangreich erweiterten Modellfamilie für das Luxussegment angehören. Die gemeinsame Identität und Haltung der Topmodelle spiegelt sich in einem neugestalteten Signet wider, das die in Schwarz-Weiß gehaltene Ausführung des vor 100 Jahren erstmals eingesetzten Hersteller-Logos mit dem ausgeschriebenen Unternehmensnamen Bayerische Motoren Werke kombiniert.

Was bedeutet das?

BMW will ins Luxussegment wachsen, wenngleich alle angekündigten Modelle in Europa nur Nebenrollen spielen dürften. Und noch abzuwarten ist, ob ein schwarz-weißes stattblau-weißes Propellerlogo genügt, um dem britischen und italienischen Topsegment an den Karren zu fahren.