Podbike präsentiert 0-Serie

Ende Januar zeigte das norwegische Unternehmen die 0-Serie des Pod-Bikes

Stolzes Roll-Out in Norwegen: Das erste Nullserienmodell des Podbikes. | Foto: Podbike
Stolzes Roll-Out in Norwegen: Das erste Nullserienmodell des Podbikes. | Foto: Podbike
Gregor Soller

Das Podbike kommt der Serienfertigung näher. Dahinter steckt Gründer und Entwickler Per Kassel Sørensen, der seit Jahren an dem Projekt arbeitet. Das norwegische Velomobil hat vier Räder samt Karosseriehülle und einen elektrischen Hilfsantrieb. Es gilt als Pedelec und soll am 28. und 29. April auf der Spezialradmesse Spezi seine Deutschlandpremiere haben. Das vierrädrige Mobil soll eine sichere, wetterunabhängige, schnelle und wendige, mit Muskelkraft und E-Unterstützung betriebene Fahrzeugalternative zwischen Fahrrad und Leicht-Elektromobil sein. Das ganze Gefährt soll aus wiederverwertbaren Materialien bestehen und im Selbstbau zu montieren sein. Jetzt rollte der erste 0-Serientyp aus der Science Factory in Sandnes/Norwegen: „Wir sind so stolz, endlich das neue Design der Karosserie zu zeigen. Es war ein langer Prozess und viel harte Arbeit, um eine praktische Lösung für die Haube, Türen und Scharniere zu finden. Aber jetzt sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, atmet Per Kassel Sørensen auf. Das Podbike ist 240 cm lang, 79,9 cm breit und 110 cm hoch. Es wiegt je nach Ausstattung und Anbauteilen zwischen 55 bis 65 Kilogramm und ist für maximal 200 Kilo Gesamtgewicht ausgelegt. Die Fahrer dürfen zwischen 1,5 und 2,0 Meter messen – dazu lassen sich Lenker, Pedale und Sitz individuell einstellen.

Der offizielle Erscheinungstermin und Verkaufsstart ist mit Ende 2018/ Start 2019 angegeben. Allerdings zuerst nur in Norwegen. Die Zulassung und Kaufmöglichkeit die EU-Länder dauert noch ein Jahr länger. Trotzdem kann man schon jetzt unter https://www.podbike.com/#preorder Online-Vorbestellungen tätigen. Ab 300 Euro Vorauskasse unterstützt man das Projekt, auch höhere Anzahlungen sind als Anzahlung möglich. Dafür gibt es dann einen entsprechend hohen Rabatt auf den Endpreis, der bei rund 4500 Euro liegen dürfte, zuzüglich Steuern und Versandkosten. Insgesamt sollen in den nächsten Monaten insgesamt 12 Podbikes in dieser ersten 0-Serie (Test-Serie) entstehen. Zehn davon werden lokal in Norwegen von Kunden/Testfahrern getestet und vom Podbike-Entwicklungsteam beobachtet.

Was bedeutet das?

In der „New mobility“ bleibt keine Lücke unbesetzt: Hier ein erfrischender Vorschlag für ein Vierrad zwischen Fahrrad und Leicht-Elektromobil.