Nissan updatet beim US-Leaf Software für Batterie-Controller

Die Controller der 30-kWh-Akkus der 2016er- und 2017er-Modelle machten falsche Angaben zur Lebensdauer der Batterien.

Nein, bei den 2016er und 2017er-Leafs gingen nicht vorzeitig die Lichter aus - der Akku-Controller lies die Batterien virtuell "vorzeitig abbauen". | Foto: Nissan
Nein, bei den 2016er und 2017er-Leafs gingen nicht vorzeitig die Lichter aus - der Akku-Controller lies die Batterien virtuell "vorzeitig abbauen". | Foto: Nissan
Gregor Soller

Nissan-Fahrer in den USA beschwerten sich über fehlerhafte Angaben zur Gesamtreichweite ihrer Akkus, wie die Plattform indeevs.com berichtet. Nissan-Besitzer berichteten, dass ihre Autos bis zu 25 Prozent an Reichweite verlieren sollen und das bereits binnen 15.000 Meilen. Anfangs ersetzte Nissan die schnell abbauenden Akkus, konnte das Problem aber nicht nachhaltig beheben. Im Spätherbst 2017 ermittelte man, dass die Ursache Software-Probleme mit dem Batterie-Controller sein könnten. Diese würden fehlerhafte Berechnungen anstellen, um den tatsächlichen Ladezustand, die reelle Restreichweite und das reelle Alterungsverhalten der Akkus anzuzeigen. Tatsächlich wurde der Controller als Ursache ermittelt – das Problem soll jetzt per Software-Update behoben werden.

Was bedeutet das?

Nissan-Akkus, die so schnell abbauen wie in Smartphones? Gott sei Dank nicht – in dem Fall lies die Software die Batterien schneller altern als es tatsächlich der Fall war.