IAA Nutzfahrzeuge 2018: Kögel erweitert digitale Datenbank

Mit Kögel Telematics Connectivity stellt der Trailerhersteller allen bestehenden und künftigen Kögel Telematics-Kunden eine neue Telematikdatenbank zur Verfügung.

Zur IAA erweitert Kögel seine Telmatikangebote. | Foto: Kögel
Zur IAA erweitert Kögel seine Telmatikangebote. | Foto: Kögel
Gregor Soller

Auch Kögel erhöht die Schlagzahl beim Thema Digitalisierung und stelt auf der IAA den nächsten Schritt vor: Kögel Telematics Connectivity. Die mit dem Kögel Trailer-Telematikmodul ausgestatteten „Connected Trailer“ senden die Daten direkt an die neue leistungsfähige Datenbank. Diese basiert auf einer gemeinsamen Lösung mit der etablierten und herstellerunabhängigen Integrationssoftware NIC-place der Firma Kasasi aus Kempten. Damit können Kögel Telematics-Kunden die Trailer-EBS-, Ortungs-, Kühlungs-, Reifen- und Anhänger-Daten jetzt auch in bestehende Prozesse und in die unterschiedlichsten Softwaresysteme in Echtzeit importieren.

Kögel Telematics Connectivity soll die Telematik-Daten bedarfsgerecht und exakt abgestimmt auf die Anforderungen und Prozesse des Kunden liefern. Dabei sammelt die Datenbank sämtliche Infos des Telematiksystems über eine einzige Schnittstelle, bereitet die Daten entsprechend auf und leitet sie an sogenannte 3rd-Party-Systeme weiter. Natürlich erfolgt künftig auch die Datenversorgung des Kögel Telematik-Webportals und für andere Flottenmanagementsysteme über Kögel Telematics Connectivity.

Laut Kögel Geschäftsführer Josef Warmeling möchte man mit „Kögel Telematics Connectivity „attraktive und innovative Möglichkeiten der Digitalisierung des ‚Connected Trailers‘ weit über Standard-Telematik-Anwendungen hinaus“ bieten und schaffen so Mehrwerte für die Kunden im Logistikprozess schaffen.

Was bedeutet das?

Neben den deutschen Trailergrößen Krone und Schmitz Cargobull forciert auch Kögel das Thema Digitalisierung und Telematik, was im Bereich der Logistik immer wichtiger wird.