Hotspots rüstet Fahrkartenautomaten mit WLAN aus

Der Name ist Programm: Das Berliner Unternehmen „Hotspots“ macht über 600 Fahrkartenautomaten des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) zu ebensolchen.

Eine Idee, die auf respektive in der Hand liegt: Fahrkartenautomat als "Hotspot". | Foto: RMV
Eine Idee, die auf respektive in der Hand liegt: Fahrkartenautomat als "Hotspot". | Foto: RMV
Gregor Soller

Einfach und genial ist die Idee, aus Fahrkartenautomaten Hotspots zu machen und diese mit WLAN auszurüsten. Dieses Projekt setzt das Unternehmen jetzt im RMV um. Der Internetzugang wird über Router in den Ticketautomaten realisiert. ÖPNV-Nutzer erhalten so einen einfachen und kostenfreien Zugang ohne Registrierung. Nach erstmaliger Verbindung mit dem Hotspot wird das Endgerät für die folgenden sieben Tage automatisch wieder eingeloggt. Das Datenvolumen ist für die Nutzer pro Kalendertag auf 100 MB begrenzt. Zusätzlich ist ein Jugendschutzfilter an den Hotspots aktiviert.

Was bedeutet das?

Für ÖPNV-Nutzer sind die Hotspot-Kartenautomaten eine erhebliche Erleichterung beim Lösen und Bezahlen digitaler Tickets – und obendrein ein toller Service des RMV. Wieder mal eine Idee, bei der man sich fragt, warum vorher noch keiner in großem Umfang darauf kam…