Byton strukturiert Führungsspitze um

Byton macht aus dem Führungssolo ein -duo: Das Unternehmen trennt jetzt die Aufgaben des Chairman und des CEO.

Byton macht ernst: Die Prototypen- und Vorserienproduktion ist bereits gestartet, der Serienhochlauf soll noch 2019 erfolgen. | Foto: Byton
Byton macht ernst: Die Prototypen- und Vorserienproduktion ist bereits gestartet, der Serienhochlauf soll noch 2019 erfolgen. | Foto: Byton
Gregor Soller

Byton geht den nächsten Schritt und trennt die Positionen CEO und Cahirman oft he Board, die bisher auf Carsten Breitfeld vereint waren. Breitfeld wird weiter Chairman bleiben während Daniel Kirchert zum Chief Executive Officer ernannt wird, bisher war er President. Hintergrund: Byton möchte den bevorstehenden Produktionsanlauf des M-Byte-SUV Ende 2019 entzerren und hat beiden unterschiedliche Aufgaben zugeteilt: Breitfeld übernimmt als Chairman of the Board die Koordination der Gesellschafter um die Geschäftsentwicklung zu unterstützen. Damit verbunden ist die Planung der mittelfristigen Unternehmensstrategie. Der CEO leitet dagegen das Führungsteam um den täglichen Geschäftsbetrieb zu steuern. Außerdem muss er die Entscheidungen und Planungen des Boardes im Alltagsbetrieb umsetzen.

Was bedeutet das?

Die Entscheidung zur Splittung der Aufgaben sollte Entspannung beim geplanten Serienstart bringen: Während Breitfeld das „Gesicht“ und der Stratege bleibt, wird Kirchert an oberster Stelle das konkrete Alltagsgeschäft steuern, das mit dem Serienanlauf deutlich an Wichtigkeit gewinnen wird. Wichtig: Beide kennen sich von BMW und sind sich in der prinzipiellen Ausrichtung des Unternehmens einig – insofern handelt es sich auch nicht um eine komplette Umstrukturierung des Unternehmens.