Bosch plant, 77 Millionen Euro in Elektromobilität zu investieren

Nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ möchte Bosch im Entwicklungszentrum Schwieberdingen vor allem die Kapazitäten für Elektromobilität erhöhen.

Bosch plant, am Standort Schwieberdingen weiter in Elektromobilität zu investieren. | Foto: Bosch
Bosch plant, am Standort Schwieberdingen weiter in Elektromobilität zu investieren. | Foto: Bosch
Gregor Soller

Bosch investiert weiter in Schwieberdingen. Wie der Standortleiter Thomas Pauer der Stuttgarter Zeitung erklärt hat, sollen noch 2018 27 Millionen Euro investiert werden, ab 2019 sollen weitere 50 Millionen Euro in Schwieberdingen investiert werden. In Schwieberdingen Bosch unter anderem Hochvoltbatterien für E-Fahrzeuge. Zu Beginn des Jahres 2018 strukturierte der Konzern seine Antriebsabteilung um: Mittlerweile arbeitet man nicht mehr nach Kraftstoffsorten, sondern nach Fahrzeugart. Als Begründung gab man an, dass sich die Antriebe künftig stärker diversifizieren dürften und für ein Fahrzeug diverse Antriebsarten eine Option sein könnten. Ein weitere Grund für die Investition in Schwieberdingen sei die Innovationskraft: Seit 1968 hätte man hier immer wieder  Innovationen entwickelt. Diese „Tradition“ wolle man bei der Elektromobilität fortsetzen.

Zurzeit beschäftigt Bosch am Standort 6500 Mitarbeiter, das sind knapp 1500 Stellen mehr als noch 2014. Und das, obwohl Bereiche wie Forschung und Vorausentwicklung sowie Startups und Generatoren abgezogen wurden. Trotzdem werde die Elektromobilität wichtiger, weshalb davon auszugehen ist, dass man Schwieberdingen aufstockt: Bei Bosch geht rechnet man damit, dass im Jahr 2025 weltweit etwa 20 Millionen Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge verkauft werden.

Was bedeutet das?

Bosch investiert wieder respektive weiter in einen seiner Kernstandorte und rechnet fest mit einem steigenden Anteil der Elektromobilität.