SXSW 2018: Impressionen eines ganz anderen Mobilitätsfestivals

Gregor Soller

Die "South by Southwest" in Austin/Texas zieht das Thema Mobiltät erfrischend offene und amerikanisch-lässig auf. Und bietet wegen des riesigen internationalen Publikums hochinteressante Ansätze und Einblicke.

Um zu verstehen, warum sich unter anderem Daimler oder die Messe Frankfurt so intensiv bei der "South by" einbringen, muss man sie erlebt haben: Die Idee, eine ganze Stadt zum Festival und Vortragsort zu machen hat etwas - und anmiert auch Mercedes-Benz, neben seinen wertvollen EQ-Studien Yogakurse anzubieten oder einen Kreativraum mitten auf die Wiese zu stellen. Was einen viel leichter in Diskussionen bringt als Frontal-Vorträge - von denen es auch zahllose gab, aber immer mit dem Anspruch, den Austausch und die Diskussion zu fördern - was dieses Festival zu einer interessanten Alternative für Mobilitäts- und Zukunftsbegeisterte macht. 

Nach ein paar Tagen voller neuer Kontakte und Informationen betrachtet man die "SXSW" dann auch mit anderen Augen und versteht die internationale Begeisterung. Jetzt gilt es nur, das Ganze zu kanalisieren und die balance zwischen wildem Musikfestival und seriöser Vortragsreihe zu halten.

Was bedeutet das?

Die "South by" hat sich als interessante Alternative im Bereich Digitalisierung und Mobilität etabliert und bietet interessante internationale Einblicke.