Michelin kürt Sieger der Challenge Design 2018

Gregor Soller

Michelin verkündete in Montreal die Gewinner des Designwettbewerbs „Concours D ' Elegance 2050“.

Michelin gab die Gewinner des 18. Global Michelin Challenge Design-Wettbewerb, "Michelin Concours d ' Elegance 2050-Future Classic." Bekannt. Dabei waren Arbeiten von Einzelpersonen und Teams von Designern aus Algerien, Argentinien, Brasilien, China, Frankreich, Indien, Russland, Südkorea und den Vereinigten Staaten unter den Gewinnern und Finalisten, über die eine  renommierte Jury entschied. Die setzte sich aus weltweit führenden Automobil-Designer ausgewählten Industrie Experten zusammen.

Thema war ein Fahrzeug für das Jahr 2025, dass Klassiker-Potenzial hat und auf den Übergang zu neuer Technologie bis zu einem virtuellen Michelin „Concours d ' Elegance im Jahr 2050“ überdauern kann.  Die drei Gewinner waren Gäste bei "Movin ' on by Michelin", der Michelin-Veranstaltung für nachhaltige Mobilität in Montreal. "Der Michelin Challenge Design Wettbewerb feiert Innovation im Fahrzeugdesign. Die Qualität der diesjährigen Einsendungen war hervorragend“, befand Ben Ebel, Lead-User-Experience-Designer, Michelin Nordamerika und Chairman von Michelin Challenge Design. "Wir gratulieren den Gewinnern zum Entwurf innovativer, nachdenklicher, futuristischer Einträge, die den Michelin Concours d ' Elegance in 2050 würdigen."

Die drei Siegerentwürfe, sechs Finalisten und vier lobende Erwähnungen wurden von der Jury von mehr als 1.000 Teilnehmern gewählt, die 67 Länder vertraten. In den letzten 18 Jahren hat Michelin Challenge Design mehr als 13.000 Einträge aus 130 Ländern erhalten

Natürlich sollten die Entwürfe stellvertretend auch für die aktuelle Ära des Wandels im Automobilbau bei Technik und Design stehen. Sieger kommt aus Russland

Der Siegerentwurf heißt „DS Bertoni“ und stammt von dem russischen Designer Georgii Varodi aus St. Petersburg. Platz zwei ging an Harsh Panchal aus Vadodara, Indien, mit seinem Entwurf „Mystique“. Komplettiert wurde das Podium vom „Bugatti Typ 2050 SC Atlantic“ von Boussid Mohammed Ramdane aus Oran, Algerien.

Ins Finale schafften es außerdem (in alphabetischer Reihenfolge): Oto Arantes (Brasilien), „QuarantONE“; Guillermo Nicolas Gaudioso, Facundo Castellano Davila und Lucas Basile (Argentinien), „EAL Concept“; Dong Hun Han (Südkorea), „Ferrari Gothica Rossa 2025 Electric Hypercar Concept“; Tao Ni, Hua Chen, Yong Ni, Rui Xiong und Yuan Tian (China), „Noah“; Maria Rydno (Russland), „Chanel“; Emilie Sicot, Guillaume Mazerolle und Alexis Nguyen (Frankreich) „Aston Martin E-GO“.

Was bedeutet das?

Durch den weiten Blick in die Zukunft werden wieder freie Gestaltungsansätze möglich, welche Elektromobilität und autonomes Fahren integrieren – und beweisen, dass die Zukunft durchaus das Potenzial hat, Klassiker zu schaffen – wodurch auch gleich ein Ansatz für Nachhaltigkeit gegeben ist.