Formel E: Präsentiert von

Formel E: Immer unter Hochspannung!

Gregor Soller

Auch die vierte Formel-E-Saison blieb spannend bis zum allerletzten Rennen - mit überraschenden Ergebnissen.

Nach vier Jahren hat sich die Formel E im Motorsportkalender etabliert und ändert erstmals das Reglement – um sich mit neuen Rennwagen auch stärker denn je von den etablierten Formel-Veranstaltungen zu differenzieren. Auch bei den Teams gibt es zahlreiche Neuzugänge und Wechsel: So engagieren sich künftig neben Audi (mit Abt und Schaeffler), DS, Jaguar, Mahindra und Nio auch die Fahrzeughersteller BMW, Daimler und Porsche, während Nissan den Staffelstab von Renault übernimmt. Das Interesse wächst also und bisher lief noch jede Saison ohne eindeutigen Favoriten – im Gegenteil: Gerade 2017/2018 starteten die gesetzten Teams sehr schwach, während vermeintliche Außenseiter nach vorn fuhren. Am Ende holte Jean-Eric Vergne (kurz JEV genannt) im Techeetah Kundenteam den Fahrertitel und hätte um ein Haar auch den Konstrukteurstitel eingefahren, wenn nicht Audi Abt Schaeffler noch eine fulminante Aufholjagd mit mehreren Doppelsiegen hingelegt hätte – nachdem man extrem schwach in die Saison gestartet war.

Die neue Saison bietet mit futuristischen Autos, die teils komplett neue Technik nutzen einen eigenen Auftritt. Und dank zahlreicher Neuzugänge und -entwicklungen dürfte eine spannende Saison garantiert sein. Start der neuen Saison ist am 15.12.2018 in Riad/Saudi Arabien.

Was bedeutet das?

Die Formel E hat bisher den Vorteil, das auch die Favoriten nicht immer in die Punkte fahren und die Rennen so bis zum Saisonende spannend blieben. Das etwas befremdliche Wechseln auf ein zweites Auto – weil die Akkus gar keine volle Renndistanz hielten ist jetzt Geschichte. Gleichzeitig sorgt eine futuristischere Optik für einen eigenständigeren Auftritt. Das neue Technikreglement dürfte für zusätzliche Spannung sorgen und die Karten neu mischen.