Borgward legt nach: Konzept einer neuen Isabella

Gregor Soller

Der Borgward-Konzern legt nach: Nach den SUV BX7, BX6 und BX5 stellen die Bremer Chinesen nun das Konzept einer neuen Isabella-Limousine vor.

Die nimmt Anleihen bei Entwürfen des Firmengründers übersetzt diese in moderne Elektromobilität. Der Innenraum deutet konzeptionell schon auf autonomes Fahren hin. Doch bis es soweit ist, müssen die bisher präsentierten weniger exaltierten SUV erst mal das Geld verdienen. Gestartet wird mit dem BX7, der gerade in mehreren Märkten eingeführt wird und zum Jahresende 2017 als BX7TS Limited Edition auch in Deutschland lieferbar sein soll. Parallel beginnt man mit dem Montagewerk in Bremen und möchte einen Store in Stuttgart eröffnen. Ab 2019 möchte man dann auch in Deutschland montieren. Die heiklen Punkte Verkauf und Service möchte man unter anderem mit Sixt und anderen etablierten Partnern abdecken. Wenn die Isabella ansatzweise so kommt, wie jetzt präsentiert, wäre sie definitiv eine Bereicherung. Zumal man sich als Elektromarke etablieren möchte, wenngleich man aktuel mit Benzinern startet.

Was bedeutet das?

Aktuell liegt Borgward im Plan und hat sich bis jetzt keine Patzer erlaubt. Kämen der Konzern weiter so voran, könnte auch der Firmengründer seine Freude daran haben.