Nach 14 Jahren bringt Toyota die Mittelklasse-Limousine zurück nach Westeuropa. Damit steigt die Zahl der Toyota-Hybride in Europa auf acht Modelle.

Nicht nur in den USA gehört er zu den Limo-Topsellern (und ist nebenbei) das Auto mit dem höchsten US-Anteil in der Produktion. Aber auch weltweit soll der Toyota Camry die meistverkaufte Mittelklasse-Limousine der Welt sein: Mehr als 700.000 Einheiten setzt der japanische Automobilhersteller pro Jahr ab, seit dem Start der ersten Generation im Jahr 1982 wurden 19 Millionen Fahrzeuge in über 100 Ländern verkauft.

Die achte Generation basiert auf der Toyota New Global Architecture (TNGA) – dabei sollen die fahrdynamischen Eigenschaften speziell auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes abgestimmt worden sein. Die Markteinführung des neuen Toyota Camry Hybrid in Westeuropa ist für das erste Quartal 2019 vorgesehen.

Was bedeutet das?

Einst war der Camry als E-Klasse-Gegner über dem Carina respektive Avensis positioniert. Nachdem Toyota sich oberhalb des Auris mittlerweile schwer tut, darf der Camry als eine Art Neustart gelten. Sein größtes Problem ist in Europa, das die hauptzielgruppe mit hohen Kilometerleistungen immer noch dieselnde Kombis bevorzugt und Hyundai und Kia in diesem Segment ebenfalls erstarken.