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Erdgasantrieb: Iveco-Händler übernimmt LNG-Vorführ-Fahrzeug

Aalener Partner des italienischen Truckherstellers ist von der Technologie überzeugt und will sie den Kunden mit Hilfe eines Vorführwagens des Stralis NP LNG schmackhaft machen. Tankanlage soll folgen.

Der Aalener Iveco Partner Wellkawee Service-Center GmbH hat das erste Vorführfahrzeug mit dem alternativen Antrieb in Deutschland in den Fuhrpark übernommen. „Neben Bestandsfahrzeugen mit Dieselmotoren werden die neuen Fahrzeuge mehrheitlich mit alternativen Antrieben auf dem Programm stehen. Was sich auf lange Zeit durchsetzen wird, vermag man heute noch nicht eindeutig zu sagen“, erklärte Center-Leiter Martin Popp bei der Schlüsselübergabe durch Sascha Kaehne, Vorstand Iveco Magirus AG. Nach dem Dafürhalten des Iveco-Partners werde im schweren Fernverkehr werde es auf mittleres Sicht die Technologie mit tiefgekühltem, verflüssigten Erdgas sein, die einen LKW zügig über lange Strecken bringt.

 

"Eine Decarbonisierung ist mit Erdgas aus regenerativen Quellen genauso möglich wie in der E-Mobilität mit erneuerbarem Strom. Power to gas (Windgas), waste to gas (Biogas aus Abfällen) sind bekannte Technologien, die noch enormes Potenzial in der Industrialisierung haben", erläutert der Hersteller. Zudem ermögliche das energiereiche und klopffeste Methan einen effizienten Verbrennungsprozess und somit einen systembedingt niedrigen Verbrauch respektive CO2-Ausstoß. "Künftige Mautsysteme oder Einfahrregelungen in Städte werden sich am CO2 orientieren", ist sich der Anbieter sicher. Durch den Entfall der dieseltypischen Druckspitzen soll das Geräuschniveau der LNG-Lkw zudem deutlich niedriger sein. Martin Popp überlegt jetzt, ob und wie er auf seinem Betriebsgelände eine eigene Tankanlage installieren kann. Darin bestärkt hätten ihn bereits durchgeführte Kundentests mit einem Stralis NP (Natural Power) des Iveco Demopools, die positive Resonanz gezeitigt hätten.

 

Was haben die Kunden davon?

Ein Vorführfahrzeug beim Händler, das ist der perfekte "Türöffner", um sich von den praktischen Vorzügen und Eigenschaften der neuen Technologie LNG zu überzeugen und einen Einstieg in das Thema für den Fuhrpark zu finden. Falls sich vor Ort ein Netzwerk von Interessenten herausbildet, lohnt eventuell auch der kooperative Betrieb einer LNG-Tankstelle, bisher noch der entscheidende Hemmschuh für die technisch ausgereifte, für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen ideale Diesel-Ersatztechnologie. Da ist sicher noch mehr drin, aber ein Anfang ist in Aalen gemacht.


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