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BMW 6er Gran Turismo löst 5er GT ab

BMW positioniert das GT-Fließheck neu - der 6er GT streckt sich auf fast 5,10 Meter Länge.
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BMW korrigiert in der oberen Mittelklasse nach: Während der 5er-GT den Stufenheck- und Touring-5ern zuvorkam und optisch etwas schwerfällig geriet, lies das Fließheck diesmal diesen Versionen den Vortritt – um selbst zum eleganten 6er-Gran Turismo aufzusteigen. Die Markteinführung beginnt im November 2017. Zum Verkaufsstart stehen drei Motoren zur Auswahl. Von Beginn an ist für zwei Modellvarianten auch der intelligente Allradantrieb BMW xDrive erhältlich.

Das Gewicht des  6er Gran Turismo soll im Vergleich zum Vorgänger um rund 150 Kilogramm gesunken sein. Niedriger sollen auch die Verbräuche im NEFZ-Testzyklus ausfallen: Um bis zu 15 Prozent. Für dichtere Innenstädte und nicht wachsende Parkräume kontraproduktiv ist die im Vergleich zum Vorgänger um 87 auf 5091 Millimeter gewachsenen Außenlänge. Immerhin konnte sich BMW bei der Breite zügeln und es bei 1902 Millimetern belassen. Da die Höhe um 21 auf 1 538 Millimeter sank, sieht der neue gestreckter aus als der Vorgänger. Da die Münchner gleichzeitig das Package verbesserten, soll es im Vergleich zum Vorgänger trotz flacherer Dachlinie mehr Kopfraum geben. Positiv: Der lange Radstand von 3070 Millimeter. Mit der Länge wuchs auch der Kofferraum um 110 auf jetzt Mit 610 Liter. Die Ladekante sank um mehr als 5 Zentimeter und liegt nun auf einer Höhe mit dem Gepäckraumboden. Das Umklappen der im Verhältnis 40:20:40 teilbaren Fondsitzlehne klappt elektrisch per Tastendruck vom Kofferraum aus, der maximale Stauraum wächst auf bis zu 1 800 Liter – 100 Liter mehr als beim Vorgänger.

 

Verbesserte Aerodynamik und gesunkene Verbräuche

Die flache Silhouette hilft auch der Aerodynamik. Mit aktiver Luftklappensteuerung und Maßnahmen wie Air Curtains, Air Breather und automatisch ausfahrendem Heckspoiler sinkt der Luftwiderstandsbeiwert (CW-Wert) gegenüber dem Vorgänger von 0,29 auf bis zu 0,25. Auch die Geräuschdämmung wurde laut BMW optimiert. Die Serienausstattung umfasst eine Hinterachs-Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung. Um den Fahrkomfort weiter zu steigern, bietet BMW optional das Adaptive Fahrwerk mit Zweiachs-Luftfederung und Dynamischer Dämpfer Control an. Die Option „Executive Drive“ bietet darüber hinaus eine aktive Wankstabilisierung und wird in Kombination mit der Integral-Aktivlenkung angeboten. Die drei Motoren sind immer mit der 8-Gang Steptronic kombiniert.

Den Einstieg bildet der 2,0 Liter große Vierzylinder-Ottomotor des 630i mit 190 kW/258 PS und 400 Nm. Er soll nach NEFZ-Norm 6,6 bis 6,2 Liter je 100 Kilometer verbrauchen, was 152 bis 142 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. 250 kW/340 PS und 450 Nm bietet der 3,0 Liter große Reihensechszylinder-Ottomotor. Er soll nach NEFZ 8,2 bis 7,0 Liter (mit und ohne x-drive) je 100 Kilometer brauchen, die entsprechenden CO2-Werte liegen zwischen 187 und 159 Gramm pro Kilometer. Nachdem anfangs noch kein elektrifizierter Antrieb zur Wahl steht, dürfte für Flotten weiter der 3,0 Liter-Sechszylinder-Diesel mit 195 kW/265 PS und von 620 Nm Drehmoment interessant sein. Die kombinierten Verbrauchs- und Emissionswerte nach NEFZ betragen 5,9 bis 4,9 Liter je 100 Kilometer und 154 bis 129 Gramm pro Kilometer. In der Realität wird man auf alle Verbräuche rund zwei Liter aufschlagen müssen.

 

Auch bei Infotainment und Assistenten wurde nachgelegt

Das Infotainment bietet iDrive-Touch Controller auf der Mittelkonsole und Control Display, das hier als freistehender 10,25 Zoll-Monitor gestaltet ist und als Touchscreen genutzt werden kann. Darüber hinaus kann eine weiterentwickelte Spracheingabe sowie die BMW Gestiksteuerung genutzt werden. Außerdem wird ein neues Head-Up Display mit einer um 70 Prozent vergrößerten Projektionsfläche angeboten. Bei den Assistenzsystemen umfasst die Serienausstattung Auffahr- und Personenwarnung mit City-Bremsfunktion, Option ist die weiterentwickelte, zwischen null und 210 km/h nutzbare Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion. Im gleichen Geschwindigkeitsbereich kann der Lenk- und Spurführungsassistent genutzt werden, der so einen weiteren Schritt Richtung automatisiertes Fahren geht. Auch die Spurverlassens- und die Spurwechselwarnung sowie die Seitenkollisionswarnung arbeiten mit korrigierenden und unterstützenden Lenkeingriffen. Die Querverkehrs-, die Vorfahrts-, die Kreuzungs- und die Falschfahrwarnung tragen dazu bei, potenziell gefährliche Situationen zu vermeiden. Darüber kann der 6er Gran Turismo ferngesteuert parken. BMW Connected kann Kalendereinträge aus dem Smartphone für die Routenplanung nutzen und den idealen Zeitpunkt zur Abfahrt anhand von Echtzeit-Verkehrslagedaten ermitteln. Im Auto lassen sich Kalender-, Mail- und Kontaktdaten über Microsoft Exchange verwalten. Neben der kabellosen Einbindung über Bluetooth besteht auch die Möglichkeit zum induktiven Laden des Smartphones. Real Time Traffic Information zeigt Staus und stockenden Verkehr an, On-Street Parking Information hilft bei der Suche nach freien Stellflächen am Straßenrand. Die Funktion Remote 3D View ermöglicht es dem Fahrer, auf seinem Smartphone Live-Bilder seines Fahrzeugs und der Umgebung abzurufen.

Was hat der Kunde davon?

Eine elegante Alternative zum Standard-5er.


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